Corona: Wie entwickeln sich die kantonalen und nationalen Zahlen?

Die Zahl der täglichen Fälle bewegt sich seit Anfang Mai im zweistelligen Bereich. Ende März waren es täglich deutlich über 1000 neue Fälle gewesen. Angesichts des Rückgangs sind die Restriktionen deutlich gelockert worden. Die aktuellsten Zahlen zur Coronakrise finden Sie hier.

Hier finden Sie den Ticker mit allen News zu Corona aus der Schweiz.

Regionale Information finden Sie hier:

Die Anzahl der täglichen neuen positiven Tests

Wie viele Menschen sind genesen?

Während die Fallzahlen und Zahl der Todesopfer weiter wachsen, ist auch klar, dass immer mehr infizierte Menschen wieder gesund sind. Allerdings gibt es dazu keine offizielle Zählung. Einige Kantone und Länder veröffentlichen zwar Zahlen, jedoch meist aufgrund von Schätzungen. Im Aargau galten beispielsweise am 8. Mai 990 von 1149 positiv Getesteten als geheilt (86 Prozent). Höher liegt die Schätzung in den beiden Basel (BS: 90%, BL: 94%), etwas tiefer in Uri (82%).

Auch Medien stellen eigene Schätzungen an, wobei beispielsweise die NZZ ihre Berechnungsmethode offenlegte. Die Annahme lautet: 75 Prozent der positiv Getesteten genesen nach zwei Wochen, 10 Prozent nach drei Wochen, weitere 10 Prozent nach vier Wochen und die restlichen 5 Prozent nach sechs Wochen. Daraus ergibt sich, dass derzeit schweizweit rund 73 Prozent der positiv Getesteten genesen ist.

Trotz der beträchtlichen Spanne dieser Angaben ist eines klar: Die deutliche Mehrheit der positiv getesteten Menschen in der Schweiz ist nicht mehr krank. Angesichts der hohen Dunkelziffer – mögliche (milde) Covid-19-Fälle, die überhaupt nicht getestet wurden – dürfte die Genesenen-Quote noch deutlich höher liegen.

Der Stand in den Kantonen 

Die Grafik zeigt die offiziellen Zahlen des Bundes. Diese können sich von denen der Kantone unterscheiden, da diese ihre eigenen Zahlen teilweise vor der Meldung an den Bund, teilweise aber auch danach veröffentlichen.

Details zu den Todesfällen in der Schweiz

Die Hälfte der Todesopfer in der Schweiz war 84 Jahre alt oder älter, wie aus einer Statistik des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht. Rund zwei Drittel waren Männer, ein Drittel Frauen. Von den verstorbenen Personen für die das BAG über vollständige Daten verfügt, litten 97 Prozent an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (rund zwei Drittel der verstorbenen Personen), Herz-Kreislauferkrankungen (über die Hälfte) und Diabetes (ungefähr drei von zehn).

Anzahl Menschen in Spitälern und auf Intensivstationen pro Kanton

Von jenen Personen, die im Spital waren oder sind und für die das BAG über vollständige Daten verfügt, hatten fast neun von zehn mindestens eine relevante Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Der Altersmedian der Hospitalisierten betrug 71 Jahre. Rund 60 Prozent der hospitalisierten Personen waren Männer.

Wie sich die Fallzahlen in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern entwickeln

Die Grafik unten zeigt die täglichen neuen Fälle pro Land. Die fette Linie ist die Schweiz. Fahren Sie über die Linien, um zu erfahren welches Land welcher Linie entspricht. Das Fallen der Linie illustriert, dass es täglich weniger neue Fälle gibt. Die Stabilisierung trat in der Schweiz früher ein als in anderen Ländern. Die meisten Länder habe es mittlerweile geschafft, die Kurven deutlich abzuflachen.

aargauerzeitung.ch

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