#Angst #Kurz #Machiavelli … brisantes Dokument !

Die Zahlen deuten in die richtige Richtung, Österreich beginnt sein „Comeback“. Doch ein pikantes Protokoll wirft ein unangenehmes Licht auf die Krisenstrategie von Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Sebastian Kurz und seine Leute haben ihren Machiavelli im Regal stehen, sagte mal einer, der es wissen muss, nämlich sein Vizekanzler Werner Kogler. Der italienische Philosoph Machiavelli ist bis heute berühmt für seine Abhandlung „Der Fürst“ über die Qualitäten von Herrschern. Einer der Kernsätze: Der Zweck heiligt die Mittel.

Österreich hat heute die nächste Lockerung der Corona-Maßnahmen verkündet: Die Ausgangsbeschränkungen werden nicht verlängert, ab dem 1. Mai dürfen sich die Menschen wieder frei bewegen – wenn auch mit Mindestabstand. Möglich wird das durch Zahlen, nach denen Österreich eines der europäischen Musterbeispiele in der Corona-Bekämpfung ist: Die Infektionszahlen verharren seit Tagen im zweistelligen Bereich, die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 0,59.

28.04.20 Nur noch Mindestabstand nötig, Österreich hebt Ausgangsbeschränkung auf

Der österreichische Weg hat Bundeskanzler Kurz nochmals einen Popularitätsschub beschert. Deutsche Zeitungen lobten ihn für seine „klare Kommunikation“ (Welt) als „Knallhart-Kanzler“ (Bild), Sandra Maischberger präsentierte Kurz als Vorbild für Deutschland. Im eigenen Land steuert seine ÖVP in den Umfragen auf eine absolute Mehrheit zu – mit weit mehr als nur Corona-Sicherheitsabstand zu allen anderen Parteien.

Aber ausgerechnet jetzt, auf dem Weg in die „neue Normalität“, wie Sebastian Kurz zu sagen pflegt, werfen Enthüllungen unangenehme Fragen auf: Hat die Regierung absichtlich Angst in der Bevölkerung geschürt, um sie zu disziplinieren? Hat sie die Menschen mit Absicht darüber im Unklaren gelassen, was erlaubt ist und was nicht?

Ein brisantes Protokoll

Schon länger wunderten sich politische Beobachter über die Horrorszenarien, mit denen die Regierung in der Öffentlichkeit hantierte. Ohne die Ausgangsbeschränkungen ab Mitte März hätte Österreich mit 100.000 Toten rechnen müssen, sagte Kurz Anfang April – mit dem Hinweis auf eine Studie, von der öffentlich nur eine Zusammenfassung zugänglich ist. Dazu ein Satz, der mindestens genauso viel Eindruck machte: „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.“

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.